Dienstag, 23 Juli 2019

 

Sie fahren mit Ihrem PKW, Transporter oder ähnlichem Gefährt ( Auch bei neueren Motorradtypen )

in die Werkstatt und sagen dem Mechaniker (Mechatroniker) da stimmt was nicht, da leuchtet

eine Lampe am Amturenbrett.

Sie bekommen die Antwort, da müssen wir den Fehlerspeicher auslesen.

Dieses Problem haben wir natürlich im Griff, da wir über die geeignete Hard und Software werfügen und

folgendes Schritte durchführen.

Folgendes wird beim Service Fehlerspeicher auslesen gemacht:

  • Fehlerspeicher mithilfe des spezieller Hard- und Software auslesen;
  • Das ausgelesene Daten  und Fehlercode analysieren;
  • Fehlerdiagnose  und ggf. Reparaturplan mit dem Kostenvoranschlag aufstellen;
  • Fehlercode aus dem Fehlerspeicher löschen (ggf. nach der Reparatur).

Wurde beim Auslesen des Speichers und nach der Datenanalyse festgestellt, dass eine Reparatur notwendig ist, bekommen Sie von der Werkstatt ein Angebot mit Kostenvoranschlag zum Beheben der identifizierten Probleme.  Ob der Mangel gleich in der Werkstatt repariert werden soll, können allerdings Sie selbst entscheiden.

Soweit so gut, aber was ist wenn Ihr Fahrzeug älter als 2001 ist. ( Einführung des OBD Service Steckers).

Sie fahren in zu dem Vertragshändler, der Werkstattmeister rümpft die Nase und geholfen wir Ihnen nur, 

wenn überhaupt für teures Geld.

Hier kommen wir ins Spiel.

Autos die vor 2001 Gebaut wurden verfügen meistens noch nicht über den Service Stecker. Außerdem ist in solchen Modellen noch nicht so viel Elektronik verbaut. Dennoch benötigen Diese "Youngtimer" eine mechanische Wartung die eine geübte Hand erwartet. 

Eine häufige Fehlerquelle bei solchen Fahrzuegen stellt, die mechanische Zündanlage dar.

 

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Die Zündspannung wird in der Zündspule wie bei der Magnetzündung durch Selbstinduktion erzeugt. Der Strom für die Zündspule kommt im Gegensatz zur Schwunglicht­magnetzündung jedoch aus dem Bordakku. Dazu fließt ein Strom durch die Primärwicklung der Zündspule, der durch einen mechanischen Unterbrecherkontakt kurz unterbrochen wird. In dem kurzen Moment, in dem die elektrische Spannung in der Primärwicklung der Zündspule zusammenbricht, entsteht eine Magnetfeldänderung, die in der Sekundärwicklung der Zündspule eine hohe Spannung induziert. Diese wird mit einem Kabel zu einer Zündkerze übertragen, an welcher ein Funke entsteht, der das Gasgemisch (aus Benzin und Luft) entflammt.

Parallel zum Kontakt ist ein Zündkondensator (meist 0,22 µF) geschaltet, der einerseits den Abbrand durch den Lichtbogen an den Unterbrecherkontakten verringert und andererseits mit der Primärspule einen Schwingkreis bildet, der die gleiche Resonanzfrequenz wie die Sekundärspule hat. Auf diese Weise wird die Energieübertragung vom Primär- auf den Sekundärkreis verbessert.

Bei Motoren mit mehreren Zylindern gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die einzelnen Zündkerzen anzusteuern: Im einfachsten Fall wird ein Zündverteiler eingesetzt, welcher die Hochspannung der Sekundärwicklung der Zündspule wahlweise auf eine der Zündkerzen leitet. Dazu besitzt der Zündverteiler einen rotierenden Finger, der nacheinander Kontakte berührt, welche über Kabel mit den Zündkerzen verbunden sind. Bei jeder Berührung des rotierenden Fingers mit einem der Kontakte muss der Zündunterbrecher einmal den Stromfluss zur Primärwicklung der Zündspule unterbrechen. Am aufwändigsten ist die Verwendung einer eigenen Zündanlage für jeden Zylinder, also bestehend aus Unterbrecherkontakt, Zündspüle und Zündkerze. Bei stärkeren Motoren verbreitet sind Mischformen, bei denen beispielsweise zwei Zündanlagen jeweils zwei Zündkerzen befeuern.

Die Einstellung einer Zündanlage erfordert etwas Geschick und muss regelmäßig erfolgen: Der Zündfunke an der Zündkerze entsteht, wenn der Zündkontakt geöffnet wird (Selbstinduktion). Bei der Einstellung des Zündzeitpunktes kann eine über den Unterbrecherkontakt angeschlossene kleine Meldelampe helfen. Zunächst wird der Zündkontaktabstand eingestellt und dann der Zündzeitpunkt, da umgekehrt der zunächst eingestellte Zündzeitpunkt durch eine nachträgliche Änderung des Kontaktabstands wieder verstellt würde.

Wichtig für die Funktion der Zündanlage ist der korrekte Zündkontaktabstand, der sich direkt auf den Schließwinkel auswirkt: Ein zu großer Kontaktabstand führt zu einem zu schwachen Magnetfeld (zu kurze Zeit zum Stromaufbau) und in der Folge insbesondere bei höheren Drehzahlen zu einem zu schwachen Zündfunken. Ein zu kleiner Kontaktabstand führt zu erhöhtem Abbrand des Unterbrecherkontakts, da durch das bei sich öffnendem Kontakt zusammenbrechende Magnetfeld der Strom auch dort weiterfließen kann (der Kontakt öffnet zu langsam). Hier hilft dann auch der Zündkondensator zur Funkenunterdrückung nur begrenzt – die Kontakte brennen schneller ab als üblich.

Die dynamische Einstellung des Zündzeitpunktes (Funktion der Fliehkraft-Verstellung des Zündzeitpunktes) wird mit einem Stroboskop vorgenommen, das induktiv über das Zündkabel des ersten Zylinders getriggert wird. Damit kann man die an der Motorwelle angebrachten Markierungen beobachten.

**Quelle Wikipedia**

 Car ignition system de.svg

 

Somit ist bei der Fehlersuche und Behebung noch solide Handwerkskunst gerfragt und keine IT- und Steuergräte Technik gefragt.

Dennoch  verfügen wir über die möglichkeit Steueregräte kostengünstig reparieren zu lassen anstatt teuer zu tauschen.

Dies muss jedoch im Einzelfall geprüft werden.

Sollten Sie also einen "Youngtimer" bewegen, scheuen Sie sich nicht unsere bewährte Qualität zu testen.  

 Volvo740
 W123  CRecord
 strich8  OpelGT
 Isabella  BMWCS